Für Selbständige, Coaches und kleine Dienstleister.

Du bist die ganze Firma, und die Büroarbeit kommt nach Feierabend. Hier siehst du zuerst, was ein persönlicher Assistent für dich tatsächlich übernimmt, dann die häufigsten Fragen, beantwortet für die Schweiz und nicht für Deutschland, und wo beim Datenschutz die Grenze verläuft.

Das nimmt dir ein Assistent ab.

Kein Werkzeug, das du zuerst pflegen musst, damit es dir nützt. Der Assistent arbeitet in deinen Ordnern und Dateien und übernimmt die Arbeit, die nach dem letzten Termin des Tages noch wartet.

  • Die Zahlungserinnerung, die du sonst aufschiebst

    Er zeigt dir, was fällig ist, und schreibt den Entwurf in dem Ton, der zu dieser Kundin passt. Abgeschickt wird nichts von allein.

  • Nach dem Kundengespräch alles auf einmal

    Zusammenfassung, Aufgabenliste, Mail an die Kundin und Eintrag in der Kundenakte entstehen in einem Durchgang statt in vier.

  • Welche Zahlung zu welcher Rechnung gehört

    Er gleicht Auszahlungen, Gebühren und Rechnungen lesend ab und legt dir nur die Fälle vor, die nicht aufgehen.

  • Wer schon zu lange nichts gehört hat

    Letzter Kontakt und vereinbarter nächster Schritt je Kunde, dazu der Vorschlag, bei wem sich ein kurzes Nachfragen jetzt lohnt.

  • Die Rechnung mit QR-Zahlteil

    Aus deinen Angaben ein fertiges PDF mit Schweizer Zahlteil. Nummer und Journal führt er erst nach deiner Freigabe nach.

  • Der Beitrag, der sonst nie fertig wird

    Aus Kundenfragen und Erfahrungen entsteht pro Woche ein Entwurf in deinem Ton. Veröffentlicht wird erst, wenn du es willst.

Alles davon läuft in den Ordnern und Programmen, die du schon hast. Du gibst frei, bevor etwas rausgeht.

Kommt dir das bekannt vor?

Fünf Sätze, die in Foren, Videos und Gesprächen mit Selbständigen immer wieder fallen. Sinngemäss wiedergegeben, keine Kundenzitate. Eines vorweg: Die Selbständigkeit ist nicht das Problem. Wer sie gewählt hat, will keine Rettung, sondern seine Abende zurück.

  1. «Die Rechnung dauert fünf Minuten. Das Unangenehme ist, wochenlang daran zu denken und dann den richtigen Ton fürs Nachfassen zu finden.»

    Nicht das Schreiben ist das Problem, sondern die Zahlungskontrolle, die Eskalationsstufe und der Ton. Der Kunde, dem du nachfassen musst, ist oft derselbe, mit dem du gern zusammenarbeitest.

  2. «Das Geld ist da. Ich muss aber erst herausfinden, welche Bestellung, Rechnung und Gebühr zusammengehören.»

    Sammelauszahlungen und Gebühren von Stripe, PayPal, SumUp oder Twint stimmen nicht mit den einzelnen Rechnungen überein. Also ordnest du von Hand zu und bist dir bei der Buchhaltung trotzdem nicht sicher.

  3. «Die Zusammenarbeit war gut. Dann waren plötzlich Monate vorbei, weil ich keinen festen Rhythmus fürs Nachfragen habe.»

    Nach einem abgeschlossenen Auftrag gibt es keinen klaren nächsten Kontaktpunkt. Gute Kunden geraten aus dem Blick, obwohl ein Folgeauftrag oder eine Empfehlung nahe läge.

  4. «Nach dem Gespräch muss ich Notizen ordnen, die Mail schreiben, Aufgaben eintragen und meine Liste aktualisieren. Nichts davon ist schwierig, aber alles zusammen frisst den Fokus.»

    Alles bleibt an derselben Person hängen, und die hat gleich den nächsten Termin. Zusagen gehen vergessen, und der nächste produktive Block beginnt später, als er könnte.

  5. «Ich weiss, dass ich rausgehen müsste. Stattdessen arbeite ich weiter an meiner Positionierung, weil sich der nächste Post oder Kontakt noch nicht gut genug anfühlt.»

    Beiträge und Kontaktaufnahmen werden vorbereitet, aber selten veröffentlicht. Dabei sagen dir deine Kundinnen längst, was sie an dir schätzen. Es steht nur in keiner Datei.

Was du heute schon nutzen kannst.

Diese Anleitungen sind offen und gratis. Du gibst eine davon deinem Assistenten, er fragt nach dem, was ihm fehlt, und richtet den Ablauf mit dir ein. Ohne Konto, in deinen eigenen Ordnern.

Nicht sicher, welche passt? Beschreib deine Aufgabe im Zeitfresser-Check. Er zeigt dir die Anleitung, die dazu gehört.

Was die Branche zuerst fragt.

Was Selbständige googeln, sind Fragen nach Erlaubnis: Darf ich? Muss ich? Ab wann? Und als einzige der drei Branchen fragt diese Gruppe auch nach dem Kopf: Motivation, Zeit, Abschalten. Vorsicht bei den Antworten, die du zuoberst findest: Auf Schweizer Suchanfragen ranken oft deutsche Seiten, die deutsches Recht erklären. Hier gilt die Schweiz. Rechtsberatung ist es trotzdem nicht. Für den Einzelfall fragst du deine Treuhänderin oder die Ausgleichskasse.

Wie schreibe ich als Selbständige eine Rechnung?

Mit diesen Angaben: dein Name und deine Adresse, Name und Adresse der Kundin, Rechnungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer, was du geleistet hast und wann, der Betrag, die Zahlungsfrist und deine Bankverbindung. Seit Herbst 2022 gibt es in der Schweiz keine orangen und roten Einzahlungsscheine mehr. Der Zahlteil ist eine QR-Rechnung, die jede Bank-App lesen kann. Bist du mehrwertsteuerpflichtig, kommen deine MWST-Nummer, der Steuersatz und der Steuerbetrag dazu. Eine Anleitung, mit der dein Assistent solche Rechnungen als PDF mit Schweizer QR-Zahlteil erstellt, findest du oben.

Wie schreibe ich eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer?

Wenn du nicht im MWST-Register bist, lässt du die Mehrwertsteuer einfach weg: keine MWST-Nummer, keine Steuerzeile, kein Satz. Schreib nirgends «inkl. MWST» und gib keine MWST-Nummer an, die du nicht hast. Wer Mehrwertsteuer auf eine Rechnung schreibt, schuldet sie auch, unabhängig davon, ob er registriert ist. Ein Hinweis wie «nicht mehrwertsteuerpflichtig» ist erlaubt, aber nicht nötig.

Ab welchem Umsatz muss ich die Mehrwertsteuer abrechnen?

Ab 100'000 Franken Umsatz pro Jahr aus Leistungen im In- und Ausland bist du steuerpflichtig und musst dich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung anmelden. Die Grenze und die Ausnahmen stehen bei der ESTV. Wer die Grenze übersieht, schuldet die Steuer trotzdem, und den Kunden lässt sie sich für bereits gestellte Rechnungen meist nicht mehr nachverrechnen. Darum lohnt es sich, den Umsatz im Blick zu haben, bevor er die Grenze erreicht. Für viele Selbständige ist die Abrechnung mit dem Saldosteuersatz die einfachere Variante: zweimal im Jahr statt viermal, und ohne die Vorsteuer einzeln auszurechnen.

Wie berechne ich meinen Stundensatz?

Rückwärts, nicht vorwärts. Erstens: Was willst du im Jahr verdienen, netto? Zweitens: Was kommt obendrauf: AHV und Vorsorge, Versicherungen, Arbeitsplatz, Werkzeuge, Weiterbildung, Steuern. Drittens: Wie viele Stunden kannst du wirklich verrechnen? Nicht die Arbeitsstunden, sondern die, für die jemand bezahlt. Ferien, Krankheit, Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung und Leerlauf gehen ab. Das Ergebnis aus eins und zwei, geteilt durch drei, ist dein Satz. Die meisten erschrecken beim dritten Schritt, weil die verrechenbaren Stunden viel weniger sind als gedacht. Genau darum lohnt es sich, die unverrechenbaren Stunden zu verkleinern, statt den Satz zu drücken.

Wie weise ich meine selbständige Tätigkeit nach?

Ob du selbständig bist, entscheidet die Ausgleichskasse, nicht du. Sie schaut, ob du auf eigenes Risiko und mit eigener Organisation arbeitest: mehrere Auftraggeber, eigene Offerten und Rechnungen, eigene Infrastruktur, eigenes Auftreten nach aussen. Als Nachweis verlangt sie in der Regel Offerten und Rechnungen an verschiedene Auftraggeber, dazu je nach Fall Mietvertrag, Versicherungen oder Website. Was gilt, steht im Merkblatt 2.02 der AHV. Wichtig für Coaches und Beraterinnen: Wer fast nur für einen einzigen Auftraggeber arbeitet, riskiert, als unselbständig eingestuft zu werden, auch wenn der Vertrag etwas anderes sagt.

Wer zahlt, wenn ich krank bin?

Niemand, wenn du nichts vereinbart hast. Als Selbständige bist du gegen Lohnausfall bei Krankheit nicht automatisch versichert. Eine Krankentaggeldversicherung ist freiwillig, entweder als Taggeld nach Krankenversicherungsgesetz oder als Police eines Privatversicherers. Auch die Unfallversicherung ist für Selbständige freiwillig. Die Erwerbsersatzordnung zahlt bei Mutterschaft, Vaterschaft und Dienst, nicht bei Krankheit. Das KMU-Portal des Bundes empfiehlt Unternehmenden ausdrücklich, eine solche Versicherung abzuschliessen. Und dann bleibt die zweite Frage, die Selbständige eher nachts stellen als bei Google: Wer merkt, dass ich fehle, und vergisst mich die Kundschaft? Eine Abwesenheitsnotiz mit klarem Datum und ein Assistent, der die Antworten vorbereitet, die du vom Sofa aus freigibst, sind kein Ersatz für eine Versicherung. Aber sie sind der Unterschied zwischen zwei Wochen Stille und zwei Wochen Pause.

Was tun, wenn die Motivation fehlt?

Meistens fehlt nicht die Motivation, sondern der Überblick. Zehn kleine unerledigte Dinge, die alle irgendwo im Kopf liegen, fühlen sich an wie ein Berg, weil man ihn nicht sieht. Zwei Dinge helfen zuverlässig. Erstens: alles aufschreiben, was offen ist, mit dem jeweils nächsten kleinen Schritt, nicht mit dem Ziel. Zweitens: den Tag mit dem beginnen, was Geld bringt oder einem Kunden nützt, und den Papierkram in einen festen Block am Nachmittag legen. Ein persönlicher Assistent nimmt dir dabei die Zusammenstellung ab: Er zeigt dir auf Nachfrage, was fällig ist, wer auf eine Antwort wartet und was seit zwei Wochen liegen bleibt. Entscheiden musst du trotzdem selber. Aber du entscheidest über eine Liste, nicht über ein Gefühl.

Datenschutz in dieser Branche.

Als Coach, Therapeutin, Beraterin oder Dienstleister hast du das Vertrauen deiner Kundinnen in Dateiform: Namen, Adressen, Rechnungen, und je nach Beruf Notizen über Gespräche, Gesundheit, Familie oder Finanzen. Solche Notizen gehören zu den sensibelsten Daten, die es gibt.

Der Satz, den du selber nachprüfen kannst: Bei vielen Gratis-Konten dürfen deine Eingaben zur Verbesserung des Modells verwendet werden, sofern du das nicht in den Einstellungen abschaltest. Das steht in den Nutzungsbedingungen deines Anbieters. Und es ist verbreiteter, als man denkt: 29 Prozent der Befragten in Schweizer Unternehmen nutzen solche Werkzeuge über private Konten (EY 2026).

Bei einem persönlichen Assistenten läuft es anders. Er arbeitet auf deinem Computer, in den Ordnern, die du freigibst. Der Ordner mit den Klientennotizen bleibt draussen, wenn du das so willst, und der Assistent hilft dir trotzdem bei Rechnungen, Mails und Terminen. Für eine Antwort gehen die nötigen Ausschnitte an den Modellanbieter, den du wählst; was dort gespeichert wird, hängt von Anbieter und Lizenz ab. Das klären wir vor dem Start, und wir sagen dir, welche Lizenz zu deinem Beruf passt.

Wir sagen dir auch, was nicht geht: keine Sitzungsnotizen mit Namen in einen Gratis-Chat, keine Klientenliste in ein Konto, für das du mit niemandem etwas vereinbart hast, und kein Assistent, der ohne deine Freigabe eine Nachricht an eine Kundin schickt.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Erzähl uns, wo bei dir die Zeit hängen bleibt. Wir sagen dir ehrlich, ob sich ein eigener Assistent für dich lohnt, und was er bei dir kosten würde.

Rede mit uns

Oder schreib uns: info@wirdrei.digital

Ein eigener Assistent kostet ab CHF 1'650 einmalig, mit 30 Tagen Geld zurück. Wie das läuft, steht auf Unsere Methode.

Diese Seite gibt es auch als Markdown für deinen Assistenten.