Für Treuhand und Buchhaltung.

Die Fachzeit verschwindet zwischen Belegen, Nachforderungen und Fristen. Hier siehst du zuerst, was ein persönlicher Assistent in einem Treuhandbüro tatsächlich übernimmt, dann was die Branche und ihre Mandanten zuerst fragen und wo beim Datenschutz die Grenze verläuft.

Das nimmt dir ein Assistent ab.

Kein weiteres Portal, das du deinen Mandanten erklären musst. Der Assistent arbeitet in euren Ordnern und Fachsystemen und übernimmt die Arbeit, die heute vor der Facharbeit steht.

  • Wer hat was noch nicht geliefert

    Er prüft je Mandat und Periode auf Vollständigkeit und legt dir die Nachforderung als Entwurf hin, mit fehlender Unterlage, letztem Kontakt und Frist.

  • Belege aus fünf Kanälen an einem Ort

    Portal, Mail, Scan und Papier landen nach demselben Schema im richtigen Mandat und in der richtigen Periode. Was fehlt, ist unabhängig vom Kanal sichtbar.

  • Die Übersicht, die morgens sagt, was brennt

    Fälligkeiten, offene Rückfragen und Blocker aus deinen eigenen Quellen, getrennt aufgeführt und mit Herkunft. Einhalten musst du die Fristen selber, sehen tust du sie sofort.

  • Nur die Ausnahmen auf den Tisch

    Er prüft Belege und Buchungsvorschläge lesend und meldet, was nicht aufgeht, mit Quelle und Begründung. Den Rest musst du nicht mehr einzeln anschauen.

  • Nachfragen, die klingen wie du

    Erinnerungen und Rückfragen an Mandanten in deinem Ton, aus echten Mails gelernt. Du liest drüber und schickst ab.

  • Nachschlagen, ohne im Programm zu klicken

    Offene Rechnungen, Kontakte und Buchungen aus bexio, KLARA oder CashCtrl, direkt im Gespräch. Er liest und bereitet vor, die Fachperson gibt frei.

Alles davon läuft in den Ordnern und Programmen, die du schon hast. Du gibst frei, bevor etwas rausgeht.

Kommt dir das bekannt vor?

Fünf Sätze, die in Praxisberichten, Fachforen und Gesprächen mit Treuhandbüros immer wieder fallen. Sinngemäss wiedergegeben, keine Kundenzitate.

  1. «Ich sollte den Mandanten beraten. Stattdessen suche ich fehlenden Belegen nach und erinnere zum dritten Mal an dieselbe Unterlage.»

    Unterlagen fehlen, kommen spät oder lassen sich keiner Periode zuordnen. Und die meisten Mandanten melden sich ohnehin erst, wenn es brennt: Frist verpasst, Abrechnung falsch, Revision angekündigt.

  2. «Bei einem Mandanten kommt alles im Portal, beim nächsten per Mail und beim dritten noch im Couvert. Ich muss jedes Mal neu sortieren.»

    Auf der Mandantenseite heissen die Belegordner alle anders, und manche Abos schicken gar keine Rechnung, sondern warten darauf, dass sich jemand einloggt und sie herunterlädt. Intern muss daraus trotzdem ein prüfbarer Ablauf werden.

  3. «Zwischen MWST, Lohn, Jahresabschluss und den vielen Rückfragen darf keine Frist untergehen.»

    Gesetzliche Termine, interne Aufgaben und ausstehende Antworten stehen in verschiedenen Kalendern und Systemen. In der Abschlusszeit steigt der Druck genau dann, wenn Unterlagen fehlen.

  4. «Die Belege sind digital. Prüfen, zuordnen und korrigieren muss ich sie trotzdem einzeln.»

    Texterkennung erfasst Daten, aber sie beantwortet keine Frage nach Vollständigkeit und Zuordnung. Der Papierprozess ist oft nur auf den Bildschirm gewandert, und die Ausnahmen bleiben bei der Fachperson.

  5. «Ich sehe, was mir ein Assistent abnehmen könnte. Ich weiss aber nicht, welche Mandanten- und Lohndaten ich ihm anvertrauen darf.»

    Datenfluss, Berufsgeheimnis, Aufbewahrung und Verantwortung sind bei neuen Werkzeugen selten schriftlich geklärt. Also nutzen Mitarbeitende sie gar nicht oder unkontrolliert über private Zugänge.

Was du heute schon nutzen kannst.

Diese Anleitungen sind offen und gratis. Du gibst eine davon deinem Assistenten, er fragt nach dem, was ihm fehlt, und richtet den Ablauf mit dir ein. Ohne Konto, in euren eigenen Ordnern.

Buchhaltung · ca. 30 Minuten

Belege fotografieren und erfassen

Fotografierte oder gescannte Belege auslesen, bei unklaren Angaben nachfragen, Belegjournal nachführen. Für den Mandanten, der noch mit der Schuhschachtel kommt.

Anleitung öffnen
Dokumente · ca. 45 Minuten

Berichte und Audits nach fester Checkliste

Vollständigkeit je Mandat und Periode nach fester Checkliste prüfen, mit einer Liste dessen, was noch fehlt.

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Organisation · ca. 30 Minuten

Offerten und Anfragen im Blick behalten

Fehlende Unterlagen und offene Rückfragen in einer laufenden Liste, mit letztem Kontakt und Frist, samt fertigem Entwurf für die Erinnerung.

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Korrespondenz · ca. 45 Minuten

E-Mail-Entwürfe, die wie du klingen

Nachforderungen und Rückfragen an Mandanten, die klingen wie du. Die Stimm-Datei dahinter gehört dir.

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Organisation · ca. 30 Minuten

Finde Dokumente in deinen Firmenordnern wieder

Verträge, Abschlüsse und Korrespondenz in den Mandantenordnern wiederfinden, mit Fundort. Die bestehende Ablage bleibt, wie sie ist.

Anleitung öffnen
Buchhaltung · ca. 30 Minuten

Verbinde deinen Assistenten mit bexio

Offene Rechnungen, Kontakte und Belege eines Mandanten direkt aus bexio nachschlagen und vorbereiten lassen.

Anleitung öffnen
Buchhaltung · ca. 30 Minuten

Verbinde deinen Assistenten mit KLARA

Dasselbe für KLARA: Artikel, Kunden und Rechnungen im Gespräch nachschlagen, ohne im Programm zu klicken.

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Buchhaltung · ca. 30 Minuten

Verbinde deinen Assistenten mit CashCtrl

Und für CashCtrl: Buchungen, Kontakte und Belege lesen und prüfen, direkt im Gespräch mit dem Assistenten.

Anleitung öffnen

Nicht sicher, welche passt? Beschreib deine Aufgabe im Zeitfresser-Check. Er zeigt dir die Anleitung, die dazu gehört.

Was die Branche zuerst fragt.

Was rund um Treuhand und Buchhaltung gegoogelt wird, sind Fragen nach Frist, Pflicht und Preis. Viele davon tippen nicht Treuhänderinnen, sondern ihre Mandanten. Wir beantworten sie hier für beide Seiten, so, wie wir es am Tisch sagen würden. Das ersetzt keine Beratung. Für den Einzelfall gilt, was deine Fachperson sagt.

Kann ich die Lohnbuchhaltung selber machen?

Diese Frage tippen deine Mandanten, und wer sie stellt, überlegt sich, das Mandat zu kündigen. Die ehrliche Antwort lautet: Für einen kleinen Betrieb mit einfachen Löhnen geht das mit einer Software, die AHV, ALV, Pensionskasse, Unfallversicherung und Lohnausweis abbildet. Teuer wird es bei den Ausnahmen: Quellensteuer, Kinderzulagen, Krankheit, Austritte, Grenzgänger. Einige Treuhandbüros geben die laufende Buchhaltung inzwischen bewusst an die Mandanten zurück, lassen sie selber buchen und prüfen nur noch. Das ist kein Verlust, sondern eine Rollenverschiebung: weg vom Erfassen, hin zum Prüfen und Beraten. Ein persönlicher Assistent hilft genau dabei, weil er die Vollständigkeit prüft und die Ausnahmen markiert, statt die Fachperson zu ersetzen.

Bis wann muss die MWST-Abrechnung eingereicht werden?

Innert 60 Tagen nach Ablauf der Abrechnungsperiode, und in derselben Frist ist die Steuer zu bezahlen. Wer effektiv abrechnet, tut das pro Quartal, wer mit Saldosteuersätzen abrechnet, pro Halbjahr. Die Abrechnung läuft online über das Portal der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Die Details stehen bei der ESTV. Der Fristen-Nerv der Branche sitzt hier: vier oder zwei Termine pro Mandat, mal so viele Mandate, und jeder hängt davon ab, dass die Belege rechtzeitig da sind.

Wie kann ich die Frist für die MWST-Abrechnung verlängern?

Online im Portal der ESTV, mit einem Antrag auf Fristverlängerung für die Einreichung. Wichtig: Die Verlängerung gilt für die Abrechnung, nicht für die Zahlung. Wer später zahlt, zahlt Verzugszins. Wenn der Antrag zur Gewohnheit wird, ist das ein Zeichen dafür, dass die Belege des Mandanten systematisch zu spät kommen, und das lässt sich lösen, siehe erster Satz oben.

Wie müssen digitale Belege aufbewahrt werden?

Zehn Jahre, wie Papierbelege. Elektronisch ist erlaubt, wenn die Ablage die Anforderungen der Geschäftsbücherverordnung erfüllt: Die Belege dürfen nachträglich nicht unbemerkt verändert werden können, sie müssen jederzeit innert nützlicher Frist lesbar sein, und es muss nachvollziehbar bleiben, wann was abgelegt wurde. Ein Scan in einem Ordner ist damit noch keine revisionssichere Ablage. Was das konkret heisst, erklärt das KMU-Portal des Bundes. Ein persönlicher Assistent ersetzt dieses Archiv nicht. Er hilft davor: beim Sortieren, Zuordnen und Prüfen, bevor etwas ins Archiv geht.

Wie lange müssen Bankbelege in der Schweiz aufbewahrt werden?

Zehn Jahre. Bankbelege sind Buchungsbelege, und für die gilt dieselbe Frist wie für die Geschäftsbücher und die Geschäftskorrespondenz. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Geschäftsjahres. Jahresrechnung und Revisionsbericht müssen zusätzlich schriftlich und unterzeichnet aufbewahrt werden.

Ist das Kontieren von Belegen Pflicht?

Vorgeschrieben ist, dass jede Buchung auf einen Beleg zurückführt und dass eine sachkundige Drittperson die Buchung nachvollziehen kann. Wie du das Konto festhältst, ob mit Stempel auf dem Papier oder als Zuordnung in der Software, ist nicht vorgeschrieben. Einzelunternehmen mit weniger als 500'000 Franken Umsatz im Vorjahr dürfen sich auf eine einfache Buchhaltung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage beschränken, das sogenannte Milchbüechli. Auch dort gilt: kein Eintrag ohne Beleg. Die Grundlagen fasst das KMU-Portal zusammen.

Was kostet ein Treuhänder in der Schweiz pro Stunde?

Auch das tippen deine Mandanten. Sie vergleichen Stundensätze, weil sie den Wert deiner Arbeit an den Stunden messen, die sie sehen: Belege sortieren, nachfragen, erinnern. Je weniger davon auf der Rechnung steht, desto seltener wird über den Satz diskutiert. Einen Marktpreis nennen wir hier nicht, er hängt von Region, Mandat und Aufgabe ab. Aber wer die Sortier- und Nachfragestunden aus der Rechnung bringt, verkauft plötzlich nur noch Fachzeit.

Kommt mein Treuhänder mit diesem Werkzeug zurecht?

Das fragen Mandanten, bevor sie eine Buchhaltungssoftware wählen, und sie entscheiden sich oft für das, was ihr Treuhandbüro schon kennt. Für dich heisst das: Sag deinen Mandanten, mit welchen Werkzeugen ihr arbeitet, und mach den Austausch möglichst einfach. Für bexio, KLARA und CashCtrl gibt es oben je eine Anleitung, mit der ein Assistent Belege, Buchungen und Kontakte direkt aus dem Programm liest. Er liest und bereitet vor, die Fachperson gibt frei.

Datenschutz in dieser Branche.

Was in euren Mandantenordnern liegt, ist das Vertraulichste, was ein Betrieb überhaupt herausgibt: Löhne, Bankauszüge, Steuererklärungen, Verträge, Personalien. Dazu kommt das Berufsgeheimnis. Bei euch lautet die Frage darum nicht, ob ein Assistent erlaubt ist, sondern welche Daten er unter welchen Bedingungen sehen darf.

Der Satz, den du selber nachprüfen kannst: Bei vielen Gratis-Konten dürfen Eingaben zur Verbesserung des Modells verwendet werden, sofern das nicht in den Einstellungen abgeschaltet ist. Das steht in den Nutzungsbedingungen des jeweiligen Anbieters. Dazu die Zahlen: 59 Prozent der Schweizer Unternehmen nennen Datenschutz und Sicherheit als grösste Bedenken (UBS 2026), und nur ein Drittel der KI-nutzenden Schweizer KMU hat eine klare Regelung dazu (AXA und Sotomo 2025).

Bei einem persönlichen Assistenten läuft es anders. Er arbeitet auf dem Computer der Fachperson, in den Ordnern, die ihr freigebt. Welche Mandate, welche Perioden, welche Dokumentarten: das legt ihr fest, wir richten die Grenze technisch ein und testen sie mit euch. Für eine Antwort gehen die nötigen Ausschnitte an den Modellanbieter, den ihr wählt; was dort gespeichert wird, hängt von Anbieter und Lizenz ab, und genau das klären wir vor dem Start.

Zwei Grenzen ziehen wir von uns aus. Erstens: Der Assistent bereitet vor, prüft und schlägt vor. Die Buchung, die Abrechnung und die Unterschrift bleiben bei der Fachperson, und die Verantwortung für die Richtigkeit bleibt beim Unternehmer. An den Belegen hängen Aufbewahrungspflicht und Nachvollziehbarkeit gegenüber der Behörde, und daran ändert kein Werkzeug etwas. Zweitens: keine Mandanten- oder Lohndaten in ein Gratis-Konto, keine gemeinsam genutzten privaten Logins, kein Assistent, der ins Archiv schreibt.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Erzähl uns, wo bei dir die Zeit hängen bleibt. Wir sagen dir ehrlich, ob sich ein eigener Assistent für dich lohnt, und was er bei dir kosten würde.

Rede mit uns

Oder schreib uns: info@wirdrei.digital

Ein eigener Assistent kostet ab CHF 1'650 einmalig, mit 30 Tagen Geld zurück. Wie das läuft, steht auf Unsere Methode.

Diese Seite gibt es auch als Markdown für deinen Assistenten.